Hoffnungs-Zeichnung

Unsere Krankheit,
er hat sie getragen,
und unsere Schmerzen,
er lud sie auf sich.
Wir dachten, er wäre von Gott gestraft,
von ihm geschlagen und niedergebeugt.
Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld,
ihn wegen unserer Sünden gequält.
Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz,
und durch seine Striemen sind wir geheilt.

Jesaja 53, 4f nach der Neuen Evangelistischen Übersetzung

Ich hörte heute eine Andacht, in deren Mittelpunkt Jesu letzte Worte standen, wie sie im Johannes-Evangelium (Joh 19,30) überliefert sind.

Es ist vollbracht!

Jesus vollendet mit seinem Tod am Kreuz den Auftrag des Vaters. Er führt den Plan Gottes vollständig aus. Damit wird vollends Wirklichkeit, was durch den Propheten Jesaja mehrere Hundert Jahre vor Jesu Geburt angekündigt wurde: „Man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält.“

Die Jünger haben sich verängstigt in verschiedene Richtungen verstreut. Es ist alles aus, dachten sie. Aber Jesus war bei seinem letzten Atemzug gewiss: Es ist nicht alles aus.

Es ist vollbracht!

Es ist fertig. Vollständig. Beendet. Und damit ist eben nicht alles aus. Ein herrlicher Neuanfang folgt. Jesus wird der Erstgeborene der neuen Schöpfung.

Schon vor Tagen schickte mir eine Freundin einen Hinweis auf einen stillen Flashmob zu Ostern:

Das hat mich inspiriert und ich habe kurzum mit Tabita zusammen auf unseren Gehweg gemalt.

Mit Kreide und Grillkohle haben wir die Botschaft von Karfreitag für alle Passanten gut sichtbar auf die Fahrbahn vor unserem Haus gemalt. An Ostersonntag werden wir ein weiteres Gemälde mit der Osterbotschaft gestalten. Wollt ihr euch anschließen?

Hoffnungsvolle Grüße!

Maike

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